Tom McBurnie

Tom Mc Burnie ist ein Ingenieur aus Santee, Kalifornien, der in den 1970er Jahren damit begann, Replicas bekannter Fahrzeuge (z. B. Ferrari 250 GTO) sowie komplette Eigenentwicklungen zubauen. In den frühen 1980er Jahren ergatterte er den Auftrag, ein Fahrzeug für die damals neue Fernsehserie Miami Vice zu bauen. Zufällig sah er einen offenen Ferrari 365 GTB, den er sich für einige Monate „auslieh“, um die Replika so authentisch wie möglich zu machen. Alle Anbauteile (Grill, Stoßstangen, Lampen, Embleme etc.) kamen ohnehin direkt von Ferrari. Das Ergebnis war so gut, dass das fertige Auto bei Miami Vice eingesetzt wurde. Da diese Serie dann auch noch ein Straßenfeger wurde, konnte sich McBurnie kaum vor der großen Nachfrage retten. Bis 1986 Ferrari mit einer Unterlassungsklage dem Erfolg ein Ende bereitete, wurden rund 90 Fahrzeuge gebaut, wovon die meisten heute noch fahren dürften. In Deutschland dürften schätzungsweise 3-4 Fahrzeuge existieren. Einige Fahrzeuge stehen in Museen.

In diesem Interview mit dem Volo-Motormuseum schildert der Erbauer die gesamte Geschichte; hier ist ein zeitgenössischer Prospekt des Daytona Spyder mit Teilenummern und Preisangaben.